Christoph Nowak, deutscher Präsident der Deutsch-Koreanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Korea) und Geschäftsführer von DACHSER Korea, hob den strategischen Wert einer verstärkten bilateralen Zusammenarbeit zwischen Korea und Deutschland in Zeiten des rasanten technologischen Wandels und weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheiten hervor.
Nowak betonte, dass beide export- und technologieorientierten Industrienationen über komplementäre Stärken verfügen: Während Deutschland über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien, Projektentwicklung und Netzintegration verfügt, zeichnet sich Korea durch führende Kompetenzen in Halbleiterfertigung, Ingenieurwesen, modernen Batterietechnologien und digitalen Lösungen aus. Da Energiepolitik für fortschrittliche Produktionsstandorte unmittelbar die industrielle Wettbewerbsfähigkeit bestimmt, unterstrich er die zentrale Rolle von Dialogplattformen wie der Deutsch-Koreanischen Energiepartnerschaft. Die vom 29. bis 31. Oktober in Seoul stattfindende 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026) werde zudem einen entscheidenden Meilenstein für den hochrangigen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft darstellen, um zukunftsweisende Themen von industrieller KI über Lieferkettenresilienz bis hin zu Rohstoffsicherung und Nachhaltigkeit voranzutreiben.
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