In einem kürzlich erschienenen Interview mit „The Asia Business Daily“ äußerte sich Christoph Nowak, deutscher Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Industrie- und Handelskammer (KGCCI) und Geschäftsführer von Dachser Korea, zur Bedeutung der technologischen Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Deutschland im KI-Zeitalter sowie zum Investitionsumfeld.
Vorsitzender Nowak betonte, dass durch den Ausbau der KI-Infrastruktur die südkoreanischen Halbleiter- und Fertigungstechnologien mit Deutschlands Leistungshalbleitern und Energiemanagement-Technologien kombiniert werden können, um erhebliche Synergien zu erzeugen. Zudem hob er hervor, dass Südkoreas soziale und politische Stabilität einen attraktiven geopolitischen Vorteil für deutsche Unternehmen darstellt. Insbesondere erklärte er, dass die im kommenden Monat in Seoul stattfindende Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026) ein Wendepunkt sein wird, um konkrete Kooperationsprojekte zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Technologie, Investitionen und Lieferketten zu gestalten. Darüber hinaus erklärte er, dass bei unternehmerischen Aktivitäten die Planbarkeit wichtiger sei als das Regulierungsniveau an sich, und schlug vor, bei der Einführung neuer Vorschriften ausreichende Vorabkonsultationen und Übergangsfristen vorzusehen.
Das Interview zeigt, dass beide Länder im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz über klassische Lieferanten-Kunden-Beziehungen hinausgehen, um gemeinsame Entwicklungen und Partnerschaften zu stärken, und dass sie den Horizont der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der APK 2026 als Katalysator weiter ausbauen werden.
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