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KGCCI stellt vollständiges Programm der APK 2026 vor, rund 800 Führungskräfte treffen sich vom 29. bis 31. Oktober in Seoul

Die Deutsch-Koreanische Industrie- und Handelskammer (KGCCI / AHK Korea, Hauptgeschäftsführerin & CEO Marie Antonia von Schönburg), lokaler Mitorganisator der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026), hat das vollständige Programm der Konferenz veröffentlicht.

APK 포스터

Die Deutsch-Koreanische Industrie- und Handelskammer (KGCCI / AHK Korea, Hauptgeschäftsführerin & CEO Marie Antonia von Schönburg), lokaler Mitorganisator der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026), hat das vollständige Programm der Konferenz veröffentlicht. Die Veranstaltung findet vom 29. bis 31. Oktober im Grand InterContinental Seoul Parnas statt. Rund 800 hochrangige Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik aus Deutschland und der Region Asien-Pazifik werden dazu in der südkoreanischen Hauptstadt erwartet.

 

Bundeskanzler Friedrich Merz wird voraussichtlich die Keynote halten. Der südkoreanische Minister für Handel, Industrie und Energie, Jung-kwan Kim, wird die Konferenz gemeinsam mit den Co-Vorsitzenden Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, und Roland Busch, Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA) sowie Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, eröffnen. Zu den weiteren prominenten Rednern zählen Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, und Tobias Meyer, Vorstandsvorsitzender der DHL Group.

 

Gemeinsam organisiert vom Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs), bringt die APK seit 1986 deutsche und asiatisch-pazifische Führungspersönlichkeiten in wechselnden Gastgeberstädten zusammen. Zum 40-jährigen Jubiläum der Erstausgabe beginnt die Konferenz am 29. Oktober mit einem Begrüßungsempfang, gefolgt von einem zweitägigen hochrangigen Dialog über die wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Kräfte, die die Beziehungen zwischen Deutschland und dem Asien-Pazifik-Raum prägen.

 

„In der neuen multipolaren Weltwirtschaft ist die Indo-Pazifik-Region eine zentrale Drehscheibe, an der schnell wachsende Märkte auf dynamische Innovationen und Zukunftstechnologien treffen“, erklärte Ministerin Reiche. „Deutschland reagiert darauf mit strategischer Klarheit, gestärkten Partnerschaften und einer spürbaren wirtschaftlichen Präsenz durch Investitionen in widerstandsfähige Lieferketten. Wer im Indo-Pazifik-Raum nicht aktiv mitgestaltet, riskiert, in einer kritischen Phase der globalen wirtschaftlichen Transformation seinen Einfluss zu verlieren.“

 

Roland Busch hob Südkoreas strategische Rolle bei der Überführung technologischer Spitzenleistungen in industrielle Anwendungen hervor: „Die Region und insbesondere Südkorea stehen für alles, was wir zur Skalierung industrieller Innovationen benötigen – technologische Führung, herausragende Fertigungskompetenz und starke Partner“, so Busch. „Die APK 2026 in Seoul ist der Ort, an dem ein ganzes Ökosystem zusammenkommt: Strategen, Technologieführer, Kunden und Zulieferer. Wir kommen zusammen, um Lösungen zu entwickeln: Industrielle KI, die in den Fabriken tatsächlich funktioniert; Lieferketten, die resilient und wettbewerbsfähig sind; und Handelsrahmenbedingungen, die Vorteile für beide Volkswirtschaften schaffen. Wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, entsteht Transformation.“

 

Korea auf der Bühne

 

Koreanische Stimmen ziehen sich durch alle drei Konferenztage. Soo-yeon Choi, CEO von NAVER, und Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, werden ein Fachgespräch über industrielle KI führen. Eine eigene Korea-Session ist fester Bestandteil der AHK Business Lunch Sessions. ModigenceVision, Gewinner der von der KGCCI im Juli veranstalteten Korea-Germany Connect: AI Startup Pitching Challenge 2026, wird Korea beim AI Startup Award vertreten. Der erste Konferenztag schließt mit dem traditionellen Korea-Abend ab. Das weitere Programm widmet sich Themen wie globalen Machtverschiebungen und Handel, KI und industrieller Fertigung, Rohstoffen und Kreislaufwirtschaft, Unternehmensfinanzierung unter geopolitischen Risiken sowie Industriepolitik und unternehmerischer Resilienz.

 

Die Konferenz findet vor dem Hintergrund wachsender politischer Dynamik statt. Beim G7-Gipfel im Juni erörterten der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung und Bundeskanzler Merz den Ausbau der bilateralen Kooperation; Merz hob die Konferenz im Oktober dabei als Gelegenheit hervor, Investitionspartnerschaften und den Austausch zu vertiefen.

 

Bei einem von der KGCCI am 22. September mitausgerichteten Sonderempfang äußerte die südkoreanische Premierministerin Seongsook Han die Hoffnung, dass die APK 2026 koreanischen und deutschen Unternehmen helfen werde, durch Investitionen und Kooperationen neue Wachstumschancen zu erschließen.

 

Das Programm beginnt am 29. Oktober mit einem von der Deutschen Bank ausgerichteten Begrüßungsempfang im Hotel The Shilla Seoul. Am 30. Oktober – nach der Begrüßung durch DIHK-Präsident Peter Adrian und den Eröffnungsstatements von Reiche, Kim und Busch – wird Bundeskanzler Merz seine Keynote halten, gefolgt von der Fragerunde „Drei Fragen an den Bundeskanzler“. Busch und Reiche beschließen die Konferenz am 31. Oktober. Das vollständige Programm ist unter www.asiapacificconference.com abrufbar.

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Programm der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026) (Bild: KGCCI)
APK 포스터
Plakat der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK 2026) (Bild: KGCCI)

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