Die Deutsch-Koreanische Industrie- und Handelskammer (KGCCI, Hauptgeschäftsführerin & CEO Marie Antonia von Schönburg) und die Französisch-Koreanische Industrie- und Handelskammer (FKCCI, Hauptgeschäftsführerin Sonia Chaieb Kim) haben am 22. September gemeinsam einen Sonderempfang mit der südkoreanischen Premierministerin Seongsook Han im Banyan Tree Club & Spa Hotel in Seoul ausgerichtet.
Der Empfang bot eine Plattform zur Erörterung jüngster Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik, bei ausländischen Investitionen und im allgemeinen Geschäftsklima für deutsche, französische und andere in Korea tätige europäische Unternehmen. Rund 200 Vertreter der europäischen Wirtschaft kamen zusammen, um in einen offenen Dialog mit zentralen Regierungs- und Industrievertretern zu treten.
Die Veranstaltung wurde mit Eröffnungsreden von Hyun-Nam Park, Vorstandsvorsitzende der KGCCI, und David-Pierre Jalicon, Vorsitzender der FKCCI, eingeleitet. Es folgte eine Sonderansprache von Premierministerin Seongsook Han, die die Bedeutung der Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Korea und Europa hervorhob und das Engagement der südkoreanischen Regierung zur Unterstützung größerer Investitionen und geschäftlicher Partnerschaften bekräftigte.
„Deutschland, Frankreich und andere EU-Länder sind seit langem unerschütterliche Partner Koreas, die sich auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens in ihrer wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung unterstützen“, sagte Premierministerin Han. Sie fügte hinzu: „Korea, Deutschland und Frankreich sind verlässliche Partner, die den freien Handel und eine regelbasierte internationale Ordnung unterstützen und die Werte der Offenheit und Innovation teilen.“ Sie bekräftigte zudem das Engagement der Regierung zur Unterstützung deutscher und französischer Unternehmen und erklärte: „Die Regierung wird ihr Äußerstes tun, um sicherzustellen, dass die Investitionen und Ambitionen deutscher und französischer Unternehmen in Korea zu noch größerem Erfolg führen.“
Mit Blick auf das APK 2026, das im kommenden Monat in Seoul stattfinden wird, sagte Premierministerin Han: „Ich hoffe, dies wird eine wertvolle Gelegenheit für koreanische und deutsche Unternehmen bieten, durch weitere Investitionen und Zusammenarbeit neue Wachstumswege zu beschreiten.“
S.E. Georg Schmidt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Korea; Philomène Robin Pierron, Geschäftsträgerin a.i. der Botschaft von Frankreich in der Republik Korea; und S.E. Ugo Astuto, Botschafter der Europäischen Union in der Republik Korea, betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Korea und Europa. Auch Doo-sik Kim, Ombudsmann für ausländische Investitionen, wandte sich an die Teilnehmer.
Das Programm bot zudem eine dynamische Podiumsdiskussion mit Branchenführern, darunter Christoph Hamann, General Manager von Merck Ltd. Korea, und Hyun-Su Han, President von Arkema Korea. Gestützt auf die Erfahrungen ihrer Unternehmen auf dem koreanischen Markt erörterten die Redner die strategische Bedeutung Koreas für die globalen Aktivitäten deutscher und französischer Unternehmen und gingen dabei auf drängende regulatorische und wirtschaftliche Fragen ein. Die Veranstaltung wurde durch Marie Antonia von Schönburg, Hauptgeschäftsführerin & CEO der KGCCI, und Sonia Chaieb Kim, Hauptgeschäftsführerin der FKCCI, abgeschlossen.
„Korea hat sich durch die Stärke seiner Industrie, Technologie und Innovation eine herausragende globale Position erarbeitet“, sagte Hyun-Nam Park, Vorstandsvorsitzende der KGCCI. „Die Herausforderung besteht nun darin, diese Stärke in nachhaltige Investitionen, Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze umzusetzen. Berechenbarkeit, offener Dialog und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen werden der Schlüssel zur Aufrechterhaltung dieser Dynamik sein. Deutsche Unternehmen sind bereit, ihren Beitrag zum nächsten Wachstumskapitel Koreas zu leisten. Der erwartete Besuch des deutschen Bundeskanzlers in Korea anlässlich des APK 2026, das nächsten Monat in Seoul stattfindet, unterstreicht die strategische Bedeutung, die Deutschland Korea und der Region beimisst. Wir freuen uns darauf, koreanische Wirtschaftsführer beim APK willkommen zu heißen, um direkt mit deutschen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen und den Dialog in konkrete Partnerschaften umzusetzen.“
Der FKCCI-Vorsitzende David-Pierre Jalicon unterstrich das Engagement Frankreichs mit den Worten: „Sehr geehrte Frau Premierministerin, Ihre Anwesenheit ist für die französische Gemeinschaft in diesem Jahr von besonderer Bedeutung, da Frankreich und Korea den 140. Jahrestag ihrer diplomatischen Beziehungen und die FKCCI ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Diese Jubiläen sind nicht nur eine Gelegenheit, über die Stärke unserer Beziehungen nachzudenken. Sie sind auch eine Einladung, durch konkrete Zusammenarbeit, Investitionen und Innovation neue Verbindungen aufzubauen.“
Er hob zudem zwei bevorstehende Initiativen zur Stärkung dieser bilateralen Zusammenarbeit hervor. Am 16. Oktober organisiert die FKCCI ein großes Frankreich-Korea-Symposium in der Französischen Nationalversammlung in Paris, um den Dialog über die strategische Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Innovation und Technologie, voranzutreiben.
Dieser Geist der Verbundenheit wird bald auch durch das „Maison France by FKCCI“ verkörpert. Durch die Zusammenlegung der Büros der Handelskammer, eines erweiterten Business Centers, Lounges und eines französischen Cafés wird das Maison France by FKCCI ein einladendes Umfeld für Unternehmen, Unternehmer, Investoren und institutionelle Partner bieten, die neue Möglichkeiten zwischen Frankreich und Korea entwickeln möchten.
Der Empfang unterstrich das starke Engagement deutscher, französischer und europäischer Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung Koreas und schuf zugleich die Voraussetzungen für eine vertiefte Zusammenarbeit und gegenseitiges Wachstum.