Lee Ji-sook, Geschäftsführerin von Bayer CropScience Korea, einem Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Koreanischen Industrie- und Handelskammer (KGCCI), gab kürzlich ein Interview mit der Wirtschaftszeitung The Korea Economic Daily (Hankyang ESG). Dabei stellte sie die „regenerative Landwirtschaft“ als zentrale Lösung zur Bewältigung der Ernährungskrise und des Klimawandels vor.
Bayer erregt derzeit große Aufmerksamkeit mit seinen integrierten Lösungen, die Pflanzenschutz, Saatgut und digitale Technologien kombinieren. Durch eine Strategie, die regenerative Landwirtschaft mit digitaler Innovation verbindet, treibt das Unternehmen einen Paradigmenwechsel in der Branche voran. Lee erläuterte die Vision von Bayer, „die regenerative Landwirtschaft weltweit auf über 400 Millionen Morgen (Acres) auszuweiten“, und betonte eine strategische Neuausrichtung in Forschung und Entwicklung (F&E). Der Fokus liegt hierbei auf biologischen Mitteln und Präzisionslandwirtschaft, um die Böden zu sanieren und gleichzeitig die Produktivität zu steigern. Zudem äußerte sie das ambitionierte Ziel, Südkorea zu einem zentralen Produktions- und Lieferknotenpunkt für Asien auszubauen und so den globalen Agrarwandel anzuführen.
Besonders als Lösung für die koreanische Landwirtschaft, die mit einer alternden Bevölkerung und dem Klimawandel konfrontiert ist, nannte sie die Verschmelzung mit digitalen Technologien wie Smart Farming, Automatisierung und Drohnenspritzung. Als Teil der dafür notwendigen Partnerschaften und organisatorischen Innovationen baut Bayer die Zusammenarbeit mit dem lokalen Unternehmen FarmHannong zu einer gemeinsamen F&E auf Basis von Open Innovation aus. Damit werden die Kompetenzen des heimischen Agrar-Ökosystems weiter gestärkt.
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